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Schwerpunkte der Arbeit

Die Anliegen des Musikers Paul Hindemith, seine offene Haltung dem Neuen und Unbekannten gegenüber, seine großen Kenntnisse (fast) aller Instrumente, seine Neugier für das Spiel auf historischen Instrumenten wird schon wie in den zurückliegenden Jahren auch künftig Leitfaden der Arbeit des Hindemith-Musikzentrum darstellen. Hindemiths weitreichendes Interesse ermöglicht in seinem Sinne eine Vielzahl von Kursen, Workshops und Seminarien verschiedenster Inhalte und Ausrichtungen durchzuführen.

Dies ist ein Abbild Hindemithscher Arbeit, das sich im Spannungsfeld des 
· ausübenden Musikers und Dirigenten auf höchstem professionellen Niveau,
· des Lehrenden und Forschers, sowie
· des Musikers, der mit Kindern und Laien arbeitet,

offenbart.

Aus diesem Grunde wird auch weiterhin das Angebot auf den drei Ebenen angeboten, nämlich:

· Fort- und Weiterbildung jeglicher Art für Musikerinnen und Musiker,
· Förderung junger musikalischer Talente, indem sie an Meisterkursen teilnehmen,
· Förderung und Unterstützung aller musikalischen Aktivitäten im Laienbereich.

Da Hindemith neben seiner musikpraktischen Tätigkeit aber immer auch als Musikorganisator arbeitete, und in Zürich eine Professur für Musikwissenschaft inne hatte, öffnet sich das Musikzentrum auch als Begegnungsort für Spezialistinnen und Spezialisten, die sich bei

· Komponistenseminaren 
· Gesprächen zwischen Komponisten und Interpreten, bzw.
· Gesprächen zwischen Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftlern

auch in den kommenden Jahren begegnen werden.

Musik und Medizin
Gespräche und Seminare im Bereich "Musik und Medizin" sollen auf zwei unterschiedliche Themen aufmerksam machen:

1. Prävention von spezifischen Musikerkrankheiten, sowie
2. Mitarbeit in der Erforschung der Einflüsse von Musik auf Hirn und Psyche.

Die Kurse zur Prävention spezifischer durch Haltungsschäden verursachter Musikerkrankheiten werden mit Medizinern und Therapeuten angegangen, die eine musikalische Berufsausbildung haben und demzufolge die Problematik von "beiden Seiten" kennen und verstehen können.

Dieses Angebot wird in enger Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Musik - Medizin und der Medizinischen Gesellschaft für Kunstschaffende - Musikorthopädie und Kunstmedizin Deutschland  durchgeführt.

 

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